Meldungen aus dem Bezirksverband Arnsberg
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Einsatz auf Kriegsgräberstätte sowie am Volkstrauertag

Neun Monate gelebte Patenschaft zwischen Stadt Erwitte und Bundeswehr

 

Einsatz der Bundeswehr auf Kriegsgräberstätte in Erwitte Christoph Koerdt / Stadt Erwitte

Erwitte. Wie wichtig die Unterstützung der Bundeswehr in den Kommunen ist, zeigt das Beispiel der Stadt Erwitte.
Lesen Sie dazu die folgende Pressemitteilung der Stadt.

„Die Stadt Erwitte hat im Februar dieses Jahres [2023] die Patenschaft mit der Bundeswehr in Gestalt der 1. Kompanie des Versorgungsbataillons 7 (1./VersBtl 7) mit einem Festakt feierlich begründet. Die Patenschaft ist bereits nach neun Monaten sehr lebendig gelebt und wird von beiden Seiten wertschätzend gestaltet. So blicken beide Seiten auf gegenseitige Besuche und Aktivitäten in Unna und Erwitte zurück.

Erst am vergangenen Wochenende war jeweils eine Abordnung der Kompanie in Erwitte zu Gast. Zunächst hatte am Freitag eine Delegation von Soldatinnen und Soldaten unter Leitung eines der Zugführer gemeinsam mit dem Heimatverein Erwitte und mit Unterstützung des Baubetriebshofes die Kriegsgräber gepflegt und so den Gefallenen ein würdiges Gedenken bewahrt. Nach der kurzen Begrüßung durch Bürgermeister Hendrik Henneböhl und Ortsvorsteher Kai Günther mit einem gemeinsamen geschichtlichen Rückblick auf die Ereignisse in den letzten beiden Weltkriegen wurden die Grabsteine gereinigt und die Rasenflächen gesäubert.

Am Sonntag folgte dann mit der zentralen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Erwitter Marktplatz ein weiterer Anlass zur Wahrung der Erinnerungskultur, an dem eine weitere Abordnung der Kameraden aus Unna teilnahm und neben Vertretern der Erwitter Reservistenkameradschaft und der Stadt Erwitte ebenfalls einen Kranz niederlegte. Bürgermeister Henneböhl mahnte zur Erinnerung an das unvorstellbare Leid auf den Schlachtfeldern der Weltkriege, erinnert aber zugleich an die „Geißel des Krieges in der Ukraine, welche in Europa wieder bittere Realität geworden ist“. […]

 

Foto und Text: Christoph Koerdt / Stadt Erwitte